Ein Gramm Information wiegt schwerer als tausend Tonnen Meinung.

Gerd Bacher (*1925), östr. Journalist

EFRE Nachhaltige Stadtentwicklung

Auszug aus dem Gebietsbezogenen Integriertes Handlungskonzept
„Zittau Süd-West“


Oberstes Ziel ist die Vitalisierung des Stadtgebietes zum Leben, Wohnen, Bilden und Arbeiten in einer aktiven und attraktiven Stadt, gemäß dem Leitbild.
Das vorliegende EFRE-Gebiet wurde aufgrund seines hohen Entwicklungsbedarfes und der großen vorhandenen städtebaulichen Missstände als Entwicklungsgebiet definiert.

Interaktive Karte (Bitte auf Bild klicken):

Mit der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen im städtebaulichen und infrastrukturellen Bereich wird eine deutliche Verbesserung des Wohnumfeldes durch eine Entflechtung von Wohnen und Gewerbe und die Steigerung der Attraktivität des Standortes erreicht.
Insgesamt tragen die Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation im Gebiet bei. Die Potentiale als „grünes“ Stadtgebiet mit einem gesunden familienfreundlichen gleichzeitig aber auch alters- und behindertengerechten Wohnumfeld werden herausgestellt.
Die einzelnen Maßnahmen betreffen sowohl den städtebaulichen und infrastrukturellen, sozialen als auch wirtschaftlichen Bereich. Dabei werden die unterschiedlichen Anliegen und Anforderungen miteinander verzahnt und sowohl mit der Entwicklung der Gesamtstadt (SEKo), der Region (ILEK) als auch überregionalen Initiativen abgestimmt.
Die Entwicklung zum Bildungs- und Hochschulstandort steht für das EFRE-Gebiet im Fokus.
Hier ist die Kooperation zwischen Stadtverwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, sozialen Einrichtungen von besonderer Bedeutung.
Um der Demographie entgegenzugehen und die vorhanden Potentiale und Chancen zur zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung durch einen aktiven Veränderungsprozess zu nutzen, sollen alle betroffenen Akteure an der Umsetzung des Konzeptes beteiligt werden. Die Beteiligung der Bürger des Stadtteils durch einen intensiven Dialogprozess fördert die Motivation zur Beteiligung am Entwicklungsprozess und damit das Interesse und die Eigeninitiative für das Gebiet.
Weiterhin soll Konfliktpotential durch soziale Unterschiede in der Bevölkerung abgebaut werden.
Außerdem soll die Chance genutzt werden, soziale Initiativen und Initiativen zur Bildungs- und Freizeitbegleitung für Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Ein aktives Vereinsleben fördert die Wahrung von Traditionen, die Förderung generationsübergreifender Angebote und somit auch den Abbau sozialer Konflikte.
Positive Auswirkungen durch die Vitalisierung des Gebietes werden für die Gesamtstadt erwartet. Die einzelnen Maßnahmen tragen zum Zentralisations- und Konzentrationsprozess in der Stadt bei.
Durch die Kooperation der beteiligten Akteure in der Stadtverwaltung, den Bildungseinrichtungen, den Hochschulen sowie der Wirtschaft werden vorhandene Potentiale gestärkt.
Die positive Gesamtentwicklung des Gebietes zum Hochschul- und Bildungsstandort trägt zur Förderung der Wirtschaft bei. Eine nachhaltige Fachkräfteentwicklung ist eine Chance im demografischen Wandel.
Eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit trägt den Entwicklungsprozess und seine erfolgreichen Umsetzungen nach außen und fördert somit ein breites Feedback zum Konzept. Sie soll außerdem dazu beitragen, ein zunehmend positives Image des Gebietes zu transportieren.
Ein geplanter Filmwettbewerb fördert die Zusammenarbeit von Schulen, Hochschulen und der Stadtverwaltung und fördert das Interesse und die Begeisterung der Kinder- und Jugendlichen des Gebietes.
Der Studentenwettbewerb unterstützt die Einbeziehung des vorhandenen Potentials der wissenschaftlichen Einrichtungen und fördert auch hier die Kooperation unter den Beteiligten. Neue Ideen und Konzepte fließen in den Entwicklungsprozess ein.

4.1 Handlungsfeld Infrastruktur/städtebauliche Situation

Entwicklungsstrategie „Infrastruktur/städtebauliche Situation“
Die Entwicklung zu einem attraktiven Wohn- und Lebensumfeld steht im Mittelpunkt. Gleichzeitig wird die ökologische Situation für die gesamte Stadt nachhaltig positiv beeinflusst. Städtebauliche Missstände werden durch gezielte, der demografischen Entwicklung angepasste Maßnahmen abgebaut sowie der notwendige Zentralisationsprozess hin zur Stärkung der Innenstadt unterstützt. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt auf die Etablierung des Gebietes als Bildungsstandort. Unterstützt wird diese Entwicklung durch Maßnahmen außerhalb des EFRE-Programms, wie den Europäischen Sozialfonds (ESF), den Schulhausbau und die Entwicklung des Hochschulstandortes in Verantwortung des Landes Sachsen. Diese Aktivitäten stehen im Einklang mit dem gesamtstädtischen Entwicklungsziel einer studentenfreundlichen Stadt.
Durch die Schaffung und den effizienten Ausbau der dringend benötigten Infrastruktur wird ein wichtiger Beitrag zur Umfeldverbesserung in Wohngebieten mit vielfältigen Gewerbeansiedlungen geleistet.

Maßnahmen des Handlungsfeldes 1:
Gasstraße (PDF - 741 Kbyte)
Weberkirche Denkmal (PDF - 160 Kbyte)
Weberkirche Mehrzweckgebäude (PDF - 257 Kbyte)
Verkehrsflächen Weberstraße (PDF - 49 Kbyte)
Schliebenstrasse (PDF - 49 Kbyte)
Kunst am Bau (PDF - 165 Kbyte)
Sport- und Freizeitzentrum (PDF - 49 Kbyte)

4.2 Handlungsfeld Bürgergesellschaft

Entwicklungsstrategie „Bürgergesellschaft“
Durch gezielte Maßnahmen soll ein positives Image für das Stadtgebiet entwickelt werden. Somit wird die Identifikation der Bürger mit ihrem Stadtteil gefördert. Dazu trägt nachhaltig die Unterstützung von sozialem und kulturellem Engagement bei. Durch einen aktiven Dialog- und Gestaltungsprozess sowie interaktive generationsübergreifende Initiativen wird Konfliktpotential zwischen unterschiedlichen Anspruchsgruppen im Stadtgebiet abgebaut. Durch die Beteiligung aller wird das Interesse und Verständnis für den Entwicklungsprozess geweckt. Gemeinsam mit den Bürgern wird das EFRE Gebiet für den demografischen Wandel „fit gemacht“.
Stadtteilinitiativen und aktive Arbeit vor Ort stärken das „Wir-Gefühl“ und somit die Motivation jedes einzelnen an der positiven Entwicklung teilzunehmen.


Maßnahmen des Handlungsfeldes 2:
Volkshaus (PDF - 49 Kbyte)
Kronenkino 1. BA (PDF - 131 Kbyte)
Kronenkino 2. BA (PDF - 49 Kbyte)
Weberkirche Sozialarbeit (PDF - 50 Kbyte)

4.3 Handlungsfeld qualifizierte Freizeitgestaltung

Entwicklungsstrategie „Qualifizierte Freizeitgestaltung“
Die Stärkung des Gebietes als Bildungsstandort wird durch eine gezielte frühzeitige Förderung der Kinder unterstützt und ergänzt. Dies führt zu einer Erhöhung der Chancen auch für Kinder aus benachteiligten Familien und unterstützt nachhaltig die Entwicklung zum familienfreundlichen Stadtgebiet durch aktive Angebote im attraktiven Umfeld zur sinnvollen Freizeitgestaltung.


Maßnahmen des Handlungsfeldes 3:
Villa Kreativitätszentrum (PDF - 49 Kbyte)
Bildungs- und Freizeitbegleitung (PDF - 49 Kbyte)

4.4 Handlungsfeld Wirtschaft

Entwicklungsstrategie „Wirtschaft“
Als Hochschulstandort ist die gezielte Unterstützung der Wirtschaft im Gebiet eine wichtige Aufgabe. Durch den Ausbau und die Stärkung der Kooperation zwischen Bildung-Wirtschaft-Wissenschaft-Stadtverwaltung wird die Basis für die Entwicklung eines innovativen Umfeldes geschaffen. Die Stärkung des Wissens- und Technologietransfers sowie der Forschung und Entwicklung dient der gezielten Unterstützung der Kleinen und Mittleren Unternehmen. Die Maßnahmen werden in enger Kooperation mit den wissenschaftlichen Einrichtungen, außerhalb des EFRE-Programmes umgesetzt.


Maßnahmen des Handlungsfeldes 4:
Wirtschaft im Stadtteil (PDF - 49 Kbyte)

4.5 Handlungsfeld Programmbegleitung/Öffentlichkeitsarbeit

Entwicklungsstrategie „Programmbegleitung/Öffentlichkeitsarbeit“
Eine aktive Programmbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit sind maßgeblich für den Erfolg des Konzeptes in der Umsetzung. Die Fortschreibung und Anpassung an aktuelle Entwicklungen ist wichtiger Bestandteil. Umgesetzte Maßnahmen sind zu evaluieren und erreichte Ziele und Erfolge sind öffentlich zu präsentieren. Ein aktiver Entwicklungsprozess in Abstimmung mit allen Beteiligten unterstützt die nachhaltige positive Entwicklung. Für die Moderation und Begleitung des Prozesses werden externe Experten einbezogen.


Maßnahmen des Handlungsfeldes 5:
Programmbegleitung (PDF - 49 Kbyte)
Wettbewerb (PDF - 173 Kbyte)
Öffentlichkeitsarbeit (PDF - 49 Kbyte)



Stadtsanierung und Stadterneuerung


Kontakt

Zittauer Stadtentwicklungs- gesellschaft mbH
Innere Weberstraße 34
02763 Zittau

Tel.: +49 3583/77 88-0
Fax: +49 3583/77 88 99

Kontakt per E-mail