Beteiligungsworkshops

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Beteiligungsworkshop I

Unter dem Motto „Beteiligung findet Stadt“ gab es am 26. Januar einen ersten Beteiligungsworkshop zur ECoC-Bewerbung. Dem Aufruf zur Teilhabe an der Initiative folgten knapp 100 Personen. Der Workshop war barrierefrei und offen für alle. Für den ersten Aufschlag hatten wir uns für ein spezielles Einladungsverfahren entschieden. Im Mittelpunkt stand die physische Begegnung, die persönliche Wertschätzung und vor allem das Gefühl Verantwortung für sich und andere zu tragen. Es war ein dreistufiges Vorgehen. Den Anfang machten 13 Schlüsselpersonen aus verschiedenen Lebensbereichen. Von uns persönlich überreicht, erhielten diese Personen die Einladung zum Workshop und eine Art Spielanleitung. Die Aufgabe: Lade drei weitere Personen ein, denen du die folgenden Eigenschaften zuschreiben würdest und betraue sie mit der Aufgabe, jeweils noch eine weitere Person einzuladen. Zu den vorgeschlagenen Eigenschaften zählten unter anderem: Person, die schon länger Arbeit sucht


• Person mit körperlicher/geistiger Beeinträchtigung
• Person mit Migrationshintergrund
• Rentner, Alleinerziehende, Ärzte, Lehrer, Erzieher, Jugendliche, Kinder, Unternehmer, Gastronomen, Künstler, Handwerker…

Mit diesem Prinzip der persönlichen Einladung haben wir versucht, potentiellen Hemmschwellen und Vorbehalten gegenüber Formaten dieser Art entgegenzuwirken und auch ein Zeichen zu setzen gegen Berührungsängste, Anonymität und die soziale Distanz der heutigen Zeit. Gleichzeitig bot sich die Chance, Menschen über die Grenzen der sozialen Milieus hinweg anzusprechen und so die ganze Breite der Stadtgesellschaft abzubilden – ohne Mails, ohne Plakate und Flyer. Der Workshop selbst diente zunächst der Information und Aktivierung. Für uns war es zu diesem Zeitpunkt besonders wichtig, grundsätzlichen Fragen, Bedenken und Kritik an der Kulturhauptstadtbewerbung ebenso viel Raum zu schenken wie dem anschließenden gemeinsamen Entwickeln von Ideen.

 

 

 

Beteiligungsworkshop II

In der zweiten Workshop-Runde, am 16. März, stellten wir dann die entstandenen Projektideen und deren konkrete Umsetzung in den Vordergrund. Die Durchführung wurde vom städtischen Gymnasium unterstützt. Um die Verpflegung der Teilnehmer*innen kümmerten sich die Schüler*innen der Schule. Gegen eine Spende gab es im Schülercafé Snacks und Getränke.

Mit einem musikalischen Beitrag fand auch die regionale Künstlerszene an diesem Tag ihren Platz. Es herrschte positive Spannung, Lebendigkeit und Tatendrang. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit fanden die Menschen zueinander. Die Gesamtbetrachtung der erarbeiteten Ideenschwerpunkte macht deutlich, dass es viel um die Gestaltung geographischer, aber auch sozialer Orte in Zittau geht. Anders formuliert: Bei vielen Ideen und Gestaltungsbeispielen steht die Kommunikation im öffentlichen Raum und die Schaffung und Ausgestaltung von kommunikativen Orten im Vordergrund.

Die Frage, wie es gelingen kann, die gesamte Stadtgesellschaft an neue partizipative Prozesse heranzuführen und sich nicht nur auf den Kreis der Engagierten zu verlassen, war ebenfalls Topthema unter den ca. 90 Teilnehmer*innen des zweiten Workshops. Die Anwesenden setzten sich intensiv mit der Zukunft ihrer Stadt/Region auseinander.

 

 

 


Suppendialog


 

Der Zittauer Suppendialog war ein interaktives Beteiligungsformat an dem 20 Bürger*innen teilgenommen haben.

In dieser ersten „Ausgabe“ war das Thema „Wohnen fängt mit Wir an!“.

In vier Gruppen wurde gemeinsam gekocht und nach kurzen Impulsreferaten zu einem Teilthema diskutiert.

Am Ende des Tages gab es spannende Gespräche, Ideen, Anregungen und ein leckeres Essen für die Teilnehmer*innen.

Hier finden Sie den Bericht des Suppendialoges

 

Bürger*innen konnten auch einen Quicktest zum Thema „Wohnen“ ausfüllen.
Hier gelangen Sie zum Quicktest